Der finnische Handy-Riese machte im dritten Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ein Umsatzminus von knapp 20 Prozent. Während im Vorjahr noch 1,47 Milliarden Euro Gewinn erwirtschaftet wurde, musste Nokia jetzt einen Verlust von 426 Millionen hinnehmen.Verantwortlich dafür ist unter anderem die Abschreibung auf den Netzausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) in Höhe von 908 Millionen Euro. Die Börse reagierte mit einem Kursrutsch von nahezu 8 Prozent.
Der Absatz war in den ersten beiden Quartalen des Jahres weltweit eingebrochen (in Nordamerika stolze 31 Prozent), steigerte sich aber vom zweiten zum dritten Quartal bereits wieder um 16 Prozent, weshalb die Finnen zuversichtlich sind, zum Ende des Jahres mit Hilfe des starken Weihnachtsgeschäfts wieder besser dazustehen.