Mit 180 Milliarden tätigte Vodafone im Jahr 2000 einen der teuersten Firmenkäufe aller Zeiten, doch nach der Übernahme von Mannesmann brachen die dotcom-Kurse in extremem Maße ein, die Firmenwerte mussten nach unten korrigiert werden. Vodafone hatte daraufhin bereits für 2001 eine Steuer-Abschreibung von 50 Milliarden Euro beantragt.Nun gab es endlich eine Entscheidung: Die Finanzbehörden haben Vodafone eine Abschreibung in Höhe von 15 Milliarden Euro zugestanden, der Konzern muss für das Jahr 2001 keine Steuern zahlen, erhält jedoch auch keine Rückzahlungen. “Vodafone akzeptiert die Entscheidung der Finanzbehörden” meldete Unternehmenssprecher Kurzey Esener.